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Fotoprojekt Riedlinger Jugendhaus

„Junge Menschen in Zeiten von Corona“ lautete der Name für das Fotoprojekt der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Riedlingen, das in den letzten vier Wochen durchgeführt wurde.

Was beschäftigt junge Menschen in dieser Zeit? Was hat sich für sie verändert? Was ist nervig - oder im Gegenteil vielleicht sogar besser? Was haben sie die letzten sechs Monate erlebt? Welche Themen begleiten sie?

„Die vier angebotenen Termine wurden von einigen Jugendlichen sehr interessiert genutzt“ freut sich die zuständige Sozialarbeiterin des Sigmaringer Kinderheims Haus Nazareth, Corinna Zeh. Die erste Begegnung im Jugendhaus TR4P brachte zunächst intensive Gespräche über die individuellen und gemeinschaftlichen Lebensveränderungen seit Corona und wie diese Themen bildlich dargestellt werden könnten. Ideenreich wurde diskutiert, welche Situationen, Orte und Requisiten geeignet und hilfreich sind, die Botschaften der Fotos „rüberzubringen“. Schon beim zweiten Mal ging es mit viel Zeit und Kreativität an das Gestalten der Motive. „Unterschiedlichste Einstellungen und Perspektiven wurden geduldig ausprobiert, bis der „perfekte Schuss“ gelang“, erklärt die begleitende Pädagogin. Der dritte Termin diente dazu, hunderte Bilder in ihre Themenbereiche zu sortieren und sodann die Besten auszuwählen. Beim letzten Treffen wurden die ausgewählten Favoriten in einer Collage zusammengebracht. Auch die Erklärtexte zum jeweiligen Foto wurden von den Jugendlichen verfasst. „Ich denke die Jungs und Mädchen sind ganz schön stolz auf das Ergebnis. Wir freuen uns über Interesse und Kommentare und bedanken uns auch bei den Mitarbeitenden der Stadt Riedlingen, die das Projekt unterstützt haben“, so Corinna Zeh.

Das Fotoprojekt ist seit Mittwoch, den 22. Juli,  für zwei Wochen an der digitalen „Infostele“ am Infopoint ausgestellt. Das Original ist im Jugendhaus zu sehen.