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Märkte

Beinahe genauso alt wie das Stadtrecht ist das Marktrecht der Donaustadt Riedlingen. Für das weite, stadtlose Umland war der Markt in Riedlingen immer von großer wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung; sowohl als Treffpunkt, als auch als Begegnungsort zwischen Land- und Stadtbevölkerung und Leibeigenen und freien Bürgern. Bis heute verfügt die Altstadt über vier Plätze, auf denen irgendwann einmal und teilweise bis heute Märkte abgehalten wurden. Zentrum war die Schranne mit dem Fruchthandel. Heute bildet eins der Höhepunkte sicherlich der Wochenmarkt auf dem Marktplatz, der neben frischem Obst und Gemüse auch allerlei Leckereien aus der Region bietet.

Nachdem Riedlingen 1806 zum Königreich Württemberg gekommen war und Oberamtsstadt wurde, hatte es in dieser Funktion auch mit seinen Märkten geradezu eine Sogwirkung auf das Umland. Einen solchen Eindruck mit zentraler Funktion kann der Besucher noch am traditionellen, jahrhundertealten Gallusmarkt am 1. Montag vor dem Tag des Hl. Gallus nachempfinden. An diesem Tag wird in Riedlingen – zumindest halbtags – nicht gearbeitet! Die Termine der beinahe monatlich stattfindenden Krämermärkte werden seit Urzeiten beispielsweise nach feststehenden Heiligentagen ermittelt und verwandeln den Marktplatz jedes Mal aufs neue in ein fröhliches Treiben aus Handeln und Feilschen, Suchen und Finden.

Aber auch junges Marktgeschehen hat sich zu überregional außerordentlicher Bedeutsamkeit entwickeln können: Der Flohmarkt in der gesamten Altstadt an einem Samstag im Mai zieht jedes Jahr mehr als 10.000 Besucher aus dem ganzen Land an.

Der Fohlenmarkt im August, der größte seiner Art in Baden-Württemberg, hat sich zum unverzichtbaren Treffpunkt der Pferdeliebhaber und –züchter entwickelt.

Daneben ist Christkindlesmarkt aus dem Riedlinger Marktgeschehen natürlich nicht mehr wegzudenken, da er nicht nur Riedlinger auf Weihnachten einstimmt.